SANTANYI MAGAZINE 06
Santanyí magazine 129 ··· Eine VISION des Künstlers ist die Errichtung eines “Tempels der Delfine“. Der “Tempel der Delfine“ soll eine kulturelle Stätte, eine Stätte des künstlerischen Schaffens sein, wo Künstler ihre Werke ausstellen oder ihre Kunst am Gebäude selbst in Form von Stuckarbeiten oder anderen Arten der Gebäudegestaltung ausführen können. Auf diese Weise soll der Tempel für sich selbst ein Gesamtkunstwerk werden. Bislang handelt es sich um eine Vision, die noch nicht in die Projektphase eingetreten ist, deren Umsetzung der Künstler jedoch neugierig und gespannt entgegensieht… Nicht zu vergessen ist für den Grafiker der Bereich der Werbung, mit dem er die meiste Zeit für seinen Lebensunterhalt gesorgt hat, der ihm Erdung und Bodenständigkeit gibt, aber nicht selten einen gewissen Zwiespalt heraufbeschwört. “Heutzutage steht Werbung oft im Konflikt zur Kunst. Am Anfang wurde die Werbung durch die Kunst beeinflusst und kam dieser immer näher, doch inzwischen werden die Differenzen immer deutlicher. Heute bestimmt kommerzielles Denken die Werbung, welche zudem zunehmend mit elektronischen „Schöngeräten“ produziert wird. Wer kennt nicht die Faszination von Photoshop? Selbstverständlich sind technisch fortschrittliche Mittel notwendig und positiv, aber oft fehlt es an der künstlerischen Grundausbildung und somit an dem so genannten “guten Geschmack.“ “Werbung bildet - Wenn diese aber schlecht gemacht ist und mangelnde Ästhetik sowie unzureichende inhaltliche Qualität aufweist, führt das zu lückenhafter Bildung und kulturellem Rückschritt. Werbung sollte sowohl inhaltlich, als auch in der Gestaltung anspruchsvoll sein, mit Menschen und Kulturen respektvoll umgehen und dadurch Verantwortung und Professionalität beweisen. Diesen Anspruch habe ich und es ist mir wichtig, mir selbst treu zu bleiben.“
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