SANTANYI MAGAZINE 10
Santanyí magazine 182 El RCV se debe valorar de forma global y no una evaluación de cada uno de los distintos FRCV por separado. Es frecuente la coexistencia de varios FRCV en una misma persona y su asociación conlleva un incremento exponencial del riesgo y la prevención es más eficiente cuando abordamos todos los factores de una forma integral. La valoración global del RCV se realiza a través de las TABLAS DE RIESGO: REGICOR (Registre Gironí del Cor, adaptación de las tablas de Framingham a la población española) que consiste en una estimación del riesgo coronario en España (acontecimientos coronarios a los 10 años) y SCORE (Sistematic Coronary Risk Evaluation). Lo ideal sería cuantificar el RCV global (coronarios, cerebrovasculares, arteriales periféricos y de insuficiencia cardíaca), pero las tablas existentes para nuestro entorno NO lo determinan, sólo miden el riesgo coronario global (probabilidad de presentar una angina, infarto agudo de miocardio y/o muerte de origen coronario) y el riesgo de muerte de origen cardiovascular. EXCEPCIONES: Hay unos pacientes que según la patología que presenten los clasificamos “per se” de alto riesgo : . los de PREVENCIÓN SECUNDARIA han tenido un evento cardiovascular (coronario, vascular- cerebral o arterial periférico) . pacientes con HIPERLIPIDEMIA FAMILIAR . HIPERTENSOS con PA >180/110 mmHg . colesterol total (Col T ) > 320 mg/ml o LDL > 240 mg/ml . DIABETES MELLITUS con microalbuminuria. . otros que presentan factores no contemplados en las tablas conocidos como factores emergentes : triglicéridos elevados, glucemia basal alterada, intolerancia a la glucosa… Dra. Maria Amengual Ferrer Approbierte Ärztin für Allgemeinmedizin. Sie wacht über unsere Gesundheit in Santanyí, sowohl im Gesundheitszentrum PAC als auch in ihrer Privatpraxis in der Strasse San Andrés. Wie angekündigt, knüpfen wir an den in der letzten Ausgabe erschienenen Artikel über Herz- Gefäß-Risikofaktoren an, da es sich um ein Thema von großer Bedeutung handelt und entsprechende Kenntnisse künftigen Erkrankungen vorbeugen können. Fortsetzung Herz-Gefäß-Risikofaktoren Die Prävention von Herz-Gefäß-Erkrankungen ist angezeigt: 1- für die gesamte Bevölkerung im Allgemeinen. 2- Wenn bereits Herz-Gefäß-Erkrankungen vorliegen, ist eine sekundäre Prävention sinnvoll. 3- Vorrangig gilt es, diejenigen Patienten mit hohem Risiko zu identifizieren, um die Primärprävention (vor dem Eintreten einer Herz-Gefäß-Erkrankung, wenn ein oder mehr Risikofaktoren gegeben sind) einzuleiten. Für die Beurteilung des Risikos, eine Herz-Gefäß-Erkrankung zu erleiden, ist eine globale Bewertung erforderlich und nicht die Bewertung der einzelnen Risikofaktoren für sich allein. Häufig bestehen bei einer Person mehrere Risikofaktoren und ihre Verbindung bedeutet eine Exponentialerhöhung des Risikos. Demzufolge ist die ganzheitliche Prävention, die alle Faktoren mit einbezieht, weitaus erfolgreicher. Die globale Einschätzung des Risikos einer Herz-Gefäß- Erkrankung erfolgt anhand der Risikotabellen: REGICOR ( Registre Gironí del Cor ) - eine Adaptation der Framingham-Tabellen an die spanische Bevölkerung zur Beurteilung des koronaren Risikos in Spanien (in ihr ist das Auftreten von koronaren Herzerkrankungen in den letzten 10 Jahren erfasst) und SCORE (Sistematic Coronary Risk Evaluation). Ideal wäre die Errechnung des globalen kardiovaskulären Risikos (koronare Herzerkrankungen, Gehirngefäßerkrankungen, periphere arterielle Verschluss- krankheiten und Herzinsuffizienz), aber leider messen die uns zur Verfügung stehenden Tabellen nur das globale koronare Risiko, also die Wahrscheinlichkeit, eine Angina pectoris oder einen akuten Myokardinfarkt mit fatalen und/oder nicht fatalen Folgen zu erleiden, sowie das Risiko an der Herz-Gefäß-Erkrankung zu sterben. AUSNAHMEFÄLLE: Es gibt Patienten, die aufgrund ihrer Pathologie per se als Patienten mit hohem Risiko einzustufen sind: - Patienten der SEKUNDÄREN PRÄVENTION, bei denen sich bereits eine Herz-Gefäß-Erkrankung (koronare, Gehirngefäß- oder periphere arterielle Verschlusserkrankung) eingestellt hat. - Patienten mit genetisch bedingter HYPERLIPIDÄMIE - BLUTHOCHDRUCK von PA >180/110 mmHg. - Gesamtcholesterinwerte von (Col T ) > 320 mg/ml oder LDL > 240 mg/ml - DIABETES MELLITUS mit Mikroalbuminurie. - wenn andere, in den Tabellen nicht berücksichtigte Faktoren vorliegen, die wir als in Erscheinung tretende Faktoren bezeichnen: erhöhte Triglyzeridwerte, veränderter Nüchternblutzucker, Glukoseintoleranz… Nach erfolgter Einordnung der Risikofaktoren für Herz- Gefäß-Erkrankungen ist es ratsam, diese individuell einzustufen und Präventionsmaßnahmen zu ergreifen. “
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