SANTANYI MAGAZINE 06
Die älteste der großen Inseln Hawaiis erstreckt sich auf ein Gebiet von 1439 km2, geprägt von einer Zeitlosigkeit, die auf keiner der Nachbarinseln anzutreffen ist. Kaua’i, welche die viertgrößte Insel Hawaiis ist, hat ein semitropisches Klima. Aufgrund der unterschiedlichen Landschaftsarten und Erhebungen sind auf der Insel verschiedene Mikroklimas zu Hause. Man findet enorme Sanddünen, wüstenähnliche Ebenen, fruchtbare Täler, Hügel, tropische Urwälder und erstaunliche Berggipfel vor. Es ist nicht bekannt, welche Bedeutung sich hinter dem Namen Kaua’i verbirgt. Der einheimischen Tradition von Hawaii zufolge weist der Name darauf hin, dass der Ursprung in der Legende Hawaiiloa liegt, die von demSchifffahrer Polynesiens berichtet, der die Inselgruppe entdeckt haben soll. Die Geschichte erzählt, dass er die Insel nach seinemLieblingssohn Kaua’i benannte. Demzufolge wäre eine mögliche Übersetzung für Kaua’i „Ort rund um den Hals“ –eineAnspielungdarauf, wieder Vater seinenSohn mit sich trug. Möglicherweise hat der Hurrikan Iniki, der die Insel 1992 heimsuchte, indirekt einenWandel imÖkosystem von Kaua’i ausgelöst. Einige behaupten, dass eine Hühnerfarm zerstört wurde und die Hühner nun frei auf der Insel herumlaufen. Andere hingegen bezeugen, dass die Arbeiter auf den Zuckerrohrplantagen Ende 1800 / Beginn 1900 Hühner einführten und züchteten,
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